Registrierkassenbeleg 14.09.2017

Handelsübliche Bezeichnung am Registrierkassenbeleg, ein Beleg einer Registrierkasse hat laut Bundesabgabenordnung bestimmte Mindestangaben zu enthalten.

Darunter findet auch die handelsübliche Bezeichnung für die gelieferte Ware oder für erbrachte Dienstleistung. Als handelsüblich versteht der Erlass des BMF zur Registrierkassenpflicht eine Bezeichnung, die für die gelieferte Ware allgemein im Geschäftsleben verwendet wird.

Wichtig, daß der Begriff der handelsüblichen Bezeichnung für die Registrierkasse nicht so auszulegen ist, wie es das Umsatzsteuergesetz für eine Rechnung, die zum Vorsteuerabzug berechtigt, verlangt.

Beispiele :

Wird in einem Blumengeschäft etwa ein Strauß Rosen verkauft, so wäre eine zulässige Warenbezeichnung für eine Rechnung „Rosen“. Am Beleg der Registrierkasse ist die Warenbezeichnung „Schnittblumen“ ausreichend.

Beim Obsthändler reicht statt der Bezeichnung „Gala Äpfel“ für die Registrierkasse die Bezeichnung „Äpfel“, am Kassabeleg.

Allgemeine Sammelbegriffe, wie z.B. Blumen, Obst, Backwaren oder Speisen und Getränke reichen allerdings nach der Bundesabgabenordnung für die Registrierkasse nicht aus. Mit der Bezeichnung müssen Waren und Dienstleistungen identifiziert werden können.

Für umsatzsteuerliche Zwecke kann der Kunde eine Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes verlangen.

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