Aktuell

Was ist das Ausfallsentgelt bei Arbeitnehmern ?

Urlaub, Krankenstand, Feiertage, Pflege- und andere Freistellungen führen zur berechtigten Abwesenheit des Arbeitsnehmers im Betrieb. Trotz dieses Ausfalls ist dem Arbeitnehmer jenes Entgelt zu bezahlen, das er erhalten hätte, wenn er an diesen Tagen gearbeitet hätte ( Ausfallsprinzip ). Das fortzuzahlende Entgelt muss alle Geld- und Sachbezüge beinhalten, die dem Arbeitnehmer für seine Arbeitskraft zustehen. Entgeltbestandteile sind somit auch Überstunden- beziehungsweise Mehrarbeitsentgelte, Provisionen und Zulagen wie beispielsweise die Gefahren-, Erschwernis- und Schmutzzulagen. Achtung : bei der Berechnung von diesen Nichtleistungenslöhnen ist jedenfalls in einem ersten Schritt im jeweiligen Kollektivvertrag (KV) zu prüfen, ob eigene Regelungen zur Berechnung des Ausfallsentgelts vorhanden sind.

Einfuhrumsatzsteuer

Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) ist zu entrichten, wenn ein Gegenstand aus einem Drittland ( also nicht EU Land ) in das Inland eingeführt wird. EUSt ist von Unternehmern und Nichtunternehmern gleichermaßen zu entrichten. Bemessungsgrundlage für die EUSt ist grundsätzlich der Zollwert der Ware (Warenwert inkl. Transportkosten, Zollgebühren usw.). Für die Erhebung dieser Eingangsabgabe ist in der Regel die Zollbehörde zuständig.

Die Höhe der EUSt richtet sich nach dem Umsatzsteuergesetz im Inlandshandel für dieselbe Ware ( 10%, 13% oder 20 % ).

Vorsteuerabzugsmöglichkeit : Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können für die beim Zollamt entrichtete EUSt für Gegenstände, die für das Unternehmen eingeführt wurden, bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Umsatzsteuergesetz in der Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) als Vorsteuer abziehen.

SV-Anmeldung von Dienstnehmern vor Arbeitsbeginn unbedingt notwendig !

Nach dem ASVG hat der Arbeitgeber seine Dienstnehmer vor Arbeitsantritt beim zuständigen Krankenversicherungsträger anzumelden. Kommt der Arbeitgeber dieser Meldeverpflichtung nicht nach und stoßen Prüforgane auf nicht angemeldete Mitarbeiter, drohen in der Regel Geldstrafen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde (€ 730,00 bis € 2.180,00, im Wiederholungsfall bis zu € 5.000,00 je nicht angemeldeter Person) und ein Beitragszuschlag seitens der Sozialversicherung für den durch die Säumigkeit verursachten Mehraufwand. Nur in „besonders berücksichtigungswürdigen Fällen“ kann der Beitragszuschlag entfallen.

Tip : sollte es besonder schnell gehen oder bei Unzumutbarkeit oder Ausfall der Datenfernübertragungseinrichtung erstatten Sie die Mindestangaben-Anmeldung bitte telefonisch oder via Fax beim ELDA Competence Center. Dieses können Sie folgendermaßen erreichen:  Tel.-Nr.: 05 7807 – 60  /  Fax-Nr.: 05 7807 - 61

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