Aktuell

Einfuhrumsatzsteuer

Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) ist zu entrichten, wenn ein Gegenstand aus einem Drittland ( also nicht EU Land ) in das Inland eingeführt wird. EUSt ist von Unternehmern und Nichtunternehmern gleichermaßen zu entrichten. Bemessungsgrundlage für die EUSt ist grundsätzlich der Zollwert der Ware (Warenwert inkl. Transportkosten, Zollgebühren usw.). Für die Erhebung dieser Eingangsabgabe ist in der Regel die Zollbehörde zuständig.

Die Höhe der EUSt richtet sich nach dem Umsatzsteuergesetz im Inlandshandel für dieselbe Ware ( 10%, 13% oder 20 % ).

Vorsteuerabzugsmöglichkeit : Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können für die beim Zollamt entrichtete EUSt für Gegenstände, die für das Unternehmen eingeführt wurden, bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Umsatzsteuergesetz in der Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) als Vorsteuer abziehen.

Vorsteuerrückerstattung : Abgabe-Fristen beachten !

Unternehmer mit Sitz in den EU-Mitgliedstaaten haben bis 30.09.2017 die Möglichkeit die Rückerstattung der im Jahr 2016 angefallenen Vorsteuerbeträge zu beantragen. Rückerstattungsanträge in Drittländern sowie für ausländische Unternehmer, die die Rückerstattung der im Jahr 2016 in Österreich angefallenen Vorsteuern beantragen möchten, läuft die Frist bis 30.06.2017. Rückerstattungsfähig sind nur jene Vorsteuern, die nach dem jeweiligen Gesetz des Erstattungsstaates abzugsfähig sind.

Erstattung für Unternehmer aus EU Mitgliedsstatten, Österreichische Unternehmer, die für das Jahr 2016 Vorsteuer aus  einem anderen EU-Mitgliedstaat zurückfordern möchten, müssen 30.09.2017 den Antrag auf Vorsteuerrückerstattung stellen. Die
Antragstellung erfolgt zwingend elektronisch im Wege von Finanzonline und für jedes EU Mitgliedsland gesondert. Die Übermittlung der Originalbelege ist grundsätzlich nicht erforderlich,jdeoch kann der Erstattungsmitgliedstaat bei Rechnungen über EUR 1.000, Kraftstoffrechnungen über EUR 250 die Vorlage von Rechnungskopien verlangen.

Erstattung für Unternehmer aus Drittländern, Ausländische Unternehmer, die nicht in einem EU Mitgliedsstaat ansässig sind, müssen bis spätestens 30.06.2017 Anträge aus Geltendmachung der österreichischen Vorsteuer beim Finanzamt Graz Stadt einbringen.

SV-Anmeldung von Dienstnehmern vor Arbeitsbeginn unbedingt notwendig !

Nach dem ASVG hat der Arbeitgeber seine Dienstnehmer vor Arbeitsantritt beim zuständigen Krankenversicherungsträger anzumelden. Kommt der Arbeitgeber dieser Meldeverpflichtung nicht nach und stoßen Prüforgane auf nicht angemeldete Mitarbeiter, drohen in der Regel Geldstrafen seitens der Bezirksverwaltungsbehörde (€ 730,00 bis € 2.180,00, im Wiederholungsfall bis zu € 5.000,00 je nicht angemeldeter Person) und ein Beitragszuschlag seitens der Sozialversicherung für den durch die Säumigkeit verursachten Mehraufwand. Nur in „besonders berücksichtigungswürdigen Fällen“ kann der Beitragszuschlag entfallen.

Tip : sollte es besonder schnell gehen oder bei Unzumutbarkeit oder Ausfall der Datenfernübertragungseinrichtung erstatten Sie die Mindestangaben-Anmeldung bitte telefonisch oder via Fax beim ELDA Competence Center. Dieses können Sie folgendermaßen erreichen:  Tel.-Nr.: 05 7807 – 60  /  Fax-Nr.: 05 7807 - 61

Kontaktieren Sie uns Empfehlen Sie uns weiter

Kontakt

Tagwerker Bilanzbuchhalter KG
Appenzellerstraße 9
6845 Hohenems

Vorarlberg
Map / Routenplaner

 

Bernadette Tagwerker
geschäftsführende Gesellschafterin

T +43 5576 75215
F +43 5576 75215-14
M +43 664 3517177
E-Mail senden

 

QR code

Geschäftszeiten

MO - FR : 8 - 17,30h
Abends nach Absprache

Umsetzung businesscard.at Impressum AGBKontakt